Weltmeisterschaft Teutschenthal

RUNDE ACHT DER FIM MOTOCROSS WELTMEISTERRSCHAFT 2017

 

 

Beim Gro­ßen Preis von Deutsch­land - der an die­sem Wo­chen­en­de im sach­sen-an­hal­ti­ni­schen Teut­schen­thal aus­ge­tra­ge­nen ach­ten Run­de der FIM Mo­to­cross Welt­meis­ter­schaft 2017- wer­den An­to­nio Cai­ro­li (MXGP) und Be­noit Pa­tu­rel (MX2) nach Sie­gen in ih­ren je­wei­li­gen Qua­li­fi­ka­ti­ons­ren­nen von der Pole­po­si­tion aus in die sonn­täg­li­chen Wer­tungs­ren­nen ge­hen.

Nach dem Start zum Qua­li-Lauf der „Big Boys“ in der MXGP-Ka­te­go­rie über 20 Mi­nu­ten plus zwei Run­den , war der am­tie­ren­de Welt­meis­ter Tim Ga­j­ser, der nach ei­nem Ho­le­s­hot zu­nächst die Füh­rung im 34-köp­fi­gen Fah­rer­feld über­neh­men konn­te, doch lei­der un­ter­lief dem Slo­we­nen be­reits in der drit­ten Run­de ein fol­gen­schwe­rer Fahr­feh­ler, auf­grund des­sen der Hon­da-Werks­pi­lot hef­tig mit dem Kopf vor­an zu Bo­den ging und da­nach das Ren­nen in der Box be­en­de­te.

Antonio Cairoli

Statt Ga­j­ser über­nahm dar­auf­hin der mehr­fa­che Welt­meis­ter An­to­nio Cai­ro­li, der von Be­ginn an zwei­ter Po­si­ti­on ge­fah­ren war, das Kom­man­do und fuhr auf sei­ner Red Bull KTM den Lauf­sieg nach Hau­se. Da­bei ver­wies er beim Ziel­ein­lauf sei­nen hol­län­di­schen Team­kol­le­gen Jeffrey Her­lings, der im Renn­ver­lauf von der sechs­ten Po­si­ti­on aus nach vorn ge­fah­ren und noch in der letz­ten Run­de am Fran­zo­sen Gau­tier Pau­lin (Rock­star En­er­gy Hus­qvar­na) vor­bei­ge­zo­gen war, mit 3.111 Se­kun­den Ab­stand auf den zwei­ten Rang. Pau­lin muss­te sich am En­de mit Platz drei be­gnü­gen. Ihm folg­ten die bei­den Ya­ma­ha-Werks­fah­rer Je­re­my van Ho­re­beek und Ro­main Feb­v­re so­wie der für Mons­ter En­er­gy Ka­wa­sa­ki fah­ren­de Cle­ment Des­al­le auf den Plät­zen vier bis sechs ins Ziel.

Jeffrey Herlings

Der deut­sche Hus­qvar­na-Werks­pi­lot Max Nagl wird bei sei­nem Heim-GP nur vom elf­ten Platz aus in die Ren­nen ge­hen. Der Ober­bay­er hat­te sich nach dem Start zum Qua­li­fi­ka­ti­ons­ren­nen nur am En­de der Top 10 ins Fah­rer­feld ein­sor­tiert. Zwar konn­te Nagl im Renn­ver­lauf zu­nächst ei­ne Po­si­ti­on gut­ma­chen, fiel dann aber in der zwei­ten Renn­hälf­te hin­ter den Let­ten Ar­mi­nas Ja­si­ko­nis (Su­zu­ki) und den Schwei­zer Arn­aud Tonus (Ya­ma­ha) zu­rück. Dem nur in Teut­schen­thal star­ten­den­den KTM-Pi­lo­ten Den­nis Ull­rich ge­lang es über die Renn­dis­tanz vom 19. auf den 15. Platz vor­zu­fah­ren.

Max Nagl

Heiß um­kämpft war die Füh­rungs­po­si­ti­on im Qua­li­fi­ka­ti­ons­ren­nen der Klas­se MX2. War es zu­nächst der mit dem Red­pla­te des Meis­ter­schafts­füh­ren­den ge­star­te­te Let­te Pauls Jo­nass (KTM), der nach ei­nem Ho­le­s­hot die Pace vor­gab, wur­de die­ser in Run­de vier erst von Tho­mas Co­ving­ton (Hus­qvar­na) und zwei Um­läu­fe spä­ter von des­sen Team­kol­le­gen Tho­mas Kjer Ol­sen auf der Spit­zen­po­si­ti­on ab­ge­löst. Da­bei war so­wohl Co­ving­tons und Ol­sens Ver­wei­len auf dem Platz an der Son­ne je­weils sturz­be­dingt nur von kur­zer Dau­er.

In Run­de neun über­nahm Jo­nass zum zwei­ten Mal in die­sem Lauf die Füh­rungs­po­si­ti­on, wur­de dann aber drei Um­läu­fe vor dem Ziel vom Fran­zo­sen Be­noit Pa­tu­rel (Ya­ma­ha) ab­ge­fan­gen, der letzt­lich als Lauf­sie­ger über die Ziel­li­nie fuhr. Mehr als sechs Se­kun­den spä­ter be­ka­men Jo­nass und der Schwei­zer Je­re­my See­wer die schwarz-weiß-ka­rier­te Ziel­flag­ge als Zwei­ter bzw. Drit­ter zu se­hen.

Benoit Paturel

Der in die­sem Jahr für STC-Ra­cing auf Hus­qvar­na fah­ren­de Thü­rin­ger Hen­ry Ja­co­bi nahm knapp au­ßer­halb der Top 10 den Kampf um ei­nen gu­ten Platz in der Start­auf­stel­lung auf und ver­bes­ser­te sich bis ins Ziel auf Rang acht. Der gleich­falls in die­sem Jahr auf ei­ner Hus­qvar­na an­ge­tre­ten Deutsch-Tai­wa­ne­se Bri­an Hsu muss­te sich im Ziel mit ei­nem ent­täu­schen­den17. Rang be­gnü­gen.

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